Fotostrecke (über 300 Aufnahmen) der Aufführung  des “Schauspieldirektors”   vom 12. Oktober 2006 in der Aula der Universität zu Köln Link: www.foto-kuhweide.de (Auf “Bilderalben” gehen und als Passwort “Schauspieldirektor” eingeben)

FRANK, Schauspieldirektor                             Andreas Herzau

EILER, Bankier                                          Matthias Rydykowski

PUFF, Schauspieler                                             Elke Harnisch

HERR HERZ, Tragischer Held                                    Jan Peters

MADAME PFEIL,  Salondame                   Elke Carmen Fromm

MADAME KRONE, Tragödin                                 Barbara Kunz

MADAME VOGELSANG, Komikerin                      Mia Sellmann

MONSIEUR VOGELSANG, Tenor                     Alexander Nagel

MADAME HERZ, Sopran                                 Theresa Wagner

MADEMOISELLE SILBERKLANG, Sopran       Annette Wiencirz

JOHANN, Haus-Pianist                                     Rainer Schrapers

Eine Produktion des Schauspiel-Ensembles der Universität zu Köln

Regie und Gesamtleitung: Andreas Herzau

Musikalische Einstudierung: Rainer Schrapers

Die Bühnen-Katzen schuf „Blauschäfer“ Rainer Bonk

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Szenen-Fotos von Gustav Kuhweide

Die Handlung:

Der Impresario Frank will nach etlichen Misserfolgen wieder einmal eine neue Truppe gründen und sein treuer Mitstreiter Puff, Schauspieler und gewitzter Manager, hat sich auch schon um die nötige Konzession bemüht. Frank träumt von großer Bühnenkunst, doch Puff rät zu billigen Erfolgsstücken. Noch aber fehlt es beiden am nötigen Anfangskapital. Da erscheint ein rettender Engel in Gestalt des aufgeregten Bankiers Eiler, der von seiner Mätresse, der Star-Schauspielerin Madame Pfeil, zu ständigem Theaterspiel gezwungen wird, da sie sich ohne Engagement zu Tode langweilt. Eiler beschwört Frank, seine Geliebte in die neue Truppe aufzunehmen und ihn endlich von der Qual des ständigen Auswendiglernens zu erlösen. Frank zögert, er kennt Madame Pfeils herrisches Wesen, doch Puff sieht im Bankier sofort die  sprudelnde Geldquelle. Madame Pfeil bietet Frank zum Beweis ihres pädagogischen Talents an, mit ihrem Geliebten eine Szene aus dem englischen Boulevard-Stück „Der aufgehetzte Ehemann“ mit Eiler als „Sir Harry“ zu spielen. Soeben hat Frank sich auf Druck von Puff widerstrebend entschlossen, Madame Pfeil zu engagieren als die Hohepriesterin reiner Theaterkunst - Madame Krone - mit ihrem Partner, dem berühmten Tragiker Herrn Herz, erscheint. Sie geben eine Szene aus der italienischen Tragödie „Bianca Capello“. Frank zeigt sich von dem ernsten Vortrag tief berührt und engagiert beide gegen Puffs Empfehlung. Da macht Madame Vogelsang auf sich aufmerksam. Die schrille Komikerin kommt Puff gerade recht, hat er doch mit ihr in der Komödie „Die galante Bäuerin“ schon große Erfolge feiern können. Nach der Demonstration einer Szene dieses Schwanks engagiert Frank sie auf Puffs Drängen für eine Rekordgage. Frau Vogelsang revanchiert sich, indem sie ihren Gatten - einen Tenor - mit in die Truppe einbringt. Auch Herr Herz hat eine Sopranistin zur Frau. Madame Herz hinterlässt mit ihrem empfindsamen Gesang be Frank einen fast zu guten Eindruck. Da betritt Mademoiselle Silberklang die Szene und singt unaufgefordert eine kleine Arie. Auch von ihr ist Frank fasziniert und bietet ihr ein Engagement an. Als die Silberklang jedoch erfährt, dass ihre Konkurrentin Herz die gleiche Gage erhält, fordert sie unter heftigem Protest ihrer Gegnerin den Rang einer Primadonna. Zwischen beiden Sängerinnen entspinnt sich ein wütender Streit, der auch nicht mehr vom friedfertigen Kollegen Vogelsang geschlichtet werden kann. Inmitten der Auseinandersetzung erscheint die aufgebrachte Madame Pfeil mit Eiler. Ihr Salär ist nicht das höchste! Der Bankier überredet Frank flehentlich zu einem Separat-Kontrakt mit seiner Favoritin. Doch eben deswegen kommt es nun zum allgemeinen Künstler-Aufstand, auf dessen Höhepunkt der entnervte Schauspieldirektor sich endgültig wegert, überhaupt noch eine Truppe ins Leben zu rufen. Diese unschöne Aussicht vor Augen, versprechen Frank im abschließenden Vaudeville alle hoch und heilig, sich in Zukunft zu vertragen, solange bis der Zwist aufs Neue ausbricht:„Künstler müssen freilich streben/stets des Vorzugs wert zu sein./Doch sich selbst den Vorzug geben,/über andre sich erheben,/macht den größten Künstler klein!“

MP3-  DOWNLOAD DER KURZFASSUNG:

[I.]  Ouverture (Kurzfassung)

[II.]  Auftritt Puff: „Permission, Herr Direktor...

[III.]  Arie: „Abschiedsstunde“, gesungen von Madame Herz

[IV.]  Rondeau : „Bester Jüngling“, vorgetragen von Mademoiselle Silberklang

[V.]  Terzett: „Ich bin die erste Sängerin!“

(Madame Herz, Mademoiselle Silberlang, Herr Vogelsang)

[VI.]  Auftritt, Madame Pfeil: „Was muss ich hören Herr Frank?“

[VII.]  Schlussgesang (Vaudeville)

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